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Berliner Wohnungsmarkt: Steigende Zinskosten lahmlegen Neubauprojekte

Berliner Wohnungsmarkt: Steigende Zinskosten lahmlegen Neubauprojekte

Der Berliner Wohnungsmarkt ist durch die steigenden Zinskosten lahm gelegt. Marcus Becker, Geschäftsführer von Kondor Wessels, einem Bauträger und Projektentwickler, hält die Berliner Wohnungspolitik für widersprüchlich. Seit November/ Dezember schreiben die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften nicht mehr aus, sodass kein Neubauvorhaben in Angriff genommen wird. Die Mietpreise werden dadurch weiter ansteigen. Baufirmen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz.

Berlin – Eine Stadt im Wandel

Berlin ist eine der größten und bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands. Mit über 3,7 Millionen Einwohnern ist Berlin die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Die Hauptstadt Deutschlands hat eine Fläche von 891 Quadratkilometern und ist damit die zweitgrößte deutsche Stadt nach Hamburg. Berlin ist auch eine der am dichtesten besiedelten Städte Europas mit mehr als 4.000 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Wirtschaft Berlins wird hauptsächlich durch den Dienstleistungssektor getragen, der rund 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Der Tourismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Berlins, da jedes Jahr mehr als 12 Millionen Besucher in die Stadt kommen.
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Bildquelle: Sean Patrick Durham

Reinhart Bünger plädiert für eine Leitidee im Blankenburger Süden: Ein Umdenken in der Stadtplanung ist gefordert

Reinhart Bünger plädiert für eine Leitidee im Blankenburger Süden: Ein Umdenken in der Stadtplanung ist gefordert

Ein Plädoyer für eine Leitidee fehlt weiterhin.Reinhart Bünger plädiert im Blankenburger Süden für eine Leitidee: Im Berliner Stadtteil Blankenburger Süden soll ein neues Stadtquartier mit bis zu 6.000 Wohnungen entstehen. Doch bisher fehlt es an einer Leitidee, die das Quartier lebendig macht und an die vorhandene Struktur anpasst. Ein Umdenken in der Stadtplanung wird von Architekten gefordert, um mehr Qualitätsanspruch in den Bau zu bringen und nicht nur Wohnraum zweckmäßig zu schaffen. Entwickler fordern, mehr Gemeinschaftsflächen auszuweisen, um die Interessen und Ideale der Quartiersbewohner:innen zu berücksichtigen. Derzeit ist der Blankenburger Süden noch weit von seinem Ziel entfernt, ein Berliner Modellquartier zu werden.
Im Blankenburger Süden im Bezirk Pankow soll ein neues Stadtquartier mit bis zu 6.000 Wohnungen entstehen. Doch bisher fehlt es an einer Leitidee, die das Quartier lebendig macht und an die vorhandene Struktur anpasst. Der Bund Deutscher Architekten fordert hierfür bereits seit Jahren ein Umdenken in der Stadtplanung hin zu mehr Qualitätsanspruch statt bloßer Zweckerfüllung. Entwickler setzen sich für größere Projektanteile als Gemeinschaftsflächen sowie Berücksichtigung der Interessen und Ideale der Quartiersbewohner:innen am Bau des Havelufer Quartiers ein. Derzeit ist der Blankenburger Süden noch weit von seinem Ziel entfernt, ein Berliner Modellquartier zu werden.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen des Blankenburger Südens

Der Blankenburger Süden ist ein Stadtteil im Bezirk Pankow von Berlin. Derzeit leben hier rund 11.000 Menschen auf einer Fläche von 4,2 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 2.621 Einwohner pro Quadratkilometer und die Arbeitslosenquote liegt bei 8,7 Prozent. Der Anteil der unter 18-Jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt 22,5 Prozent und die durchschnittliche Haushaltsgröße liegt bei 1,9 Personen pro Haushalt.
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Bildquelle: Simone Hutsch

Berlin: Senat versagt beim Wohnungsbau?

Berlin: Senat versagt beim Wohnungsbau?

steht noch in den Sternen. „Der Senat kommt seiner Verantwortung nicht nach“, sagt Schenker. „Ohne einen Aufbau einer kommunalen Bauwirtschaft und die Schaffung von MieterInnen-Mitbestimmung wird es nicht gelingen, den Wohnungsbau voranzubringen.“

In Berlin ist der Bau neuer Sozialwohnungen aufgrund sinkender Baugenehmigungen ins Stocken geraten. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 2816 Wohnungen neu gebaut, darunter 1447 Sozialwohnungen. Dies entspricht der Vorgabe, dass jede zweite neue Wohnung bei den städtischen Unternehmen eine Sozialwohnung sein soll. Allerdings droht die Zielmarke von 7000 Wohnungenfertigstellung pro Jahr, um die 35.000 benötigten Neubauwohnungen in dieser Legislaturperiode zu erreichen, nicht erfüllt zu werden. Private Unternehmen zeigen sich als unsichere Partner und die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungsbau ist rückläufig. Der Linke-Abgeordnete Niklas Schenker fordert deshalb den Aufbau einer kommunalen Bauwirtschaft und die Schaffung von MieterInnen-Mitbestimmung, damit der Wohnungsbau vorankommt.

Berliner Einwohnerzahlen und Wohnungsbau

Die Hauptstadt Berlin hat derzeit rund 3,7 Millionen Einwohner. Um den Bedarf an neuen Wohnungen zu decken, müssen jährlich etwa 35.000 Neubauwohnungen fertiggestellt werden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben die landeseigenen Wohnungsunternehmen insgesamt 2816 Wohnungen neu gebaut, darunter 1447 Sozialwohnungen. Dies entspricht der Vorgabe, dass jede zweite neue Wohnung bei den städtischen Unternehmen eine Sozialwohnung sein soll. Allerdings ist es fraglich, ob die Zielmarke von 7000 Wohnungenfertigstellung pro Jahr erreicht werden kann.
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Bildquelle: davide ragusa

7C Solarparken AG sichert Rechte an zwei Solarprojekten mit 96 MWp

7C Solarparken AG sichert Rechte an zwei Solarprojekten mit 96 MWp

7C Solarparken AG, ein Solarenergie-Unternehmen, hat Rechte an zwei Solarprojekten mit einer Gesamtleistung von 96 Megawatt (MWp) gesichert. Die größere Anlage wird in der Region Vorpommern-Greifswald errichtet und das finale Baurecht soll im dritten Quartal des nächsten Jahres erhalten werden. Das zweite Projekt, ein Freiflächen-PV-Projekt mit 16 MWp in der Region Görlitz, soll bis dahin ebenfalls das finale Baurecht erhalten. CEO Steven De Proost glaubt, dass es inmitten der aktuellen Energiekrise dringend notwendig ist, größere Projekte zu verwirklichen.

Vorpommern-Greifswald und Görlitz: Ein Blick auf die Regionen

Vorpommern-Greifswald ist eine Region im Nordosten Deutschlands mit einer Bevölkerung von rund 1,2 Millionen Menschen. Die größte Stadt der Region ist Greifswald mit etwa 58.000 Einwohnern. Görlitz liegt im Südosten Deutschlands und hat etwa 56.000 Einwohner. Es ist die östlichste Großstadt Deutschlands und befindet sich an der Grenze zu Polen. Beide Regionen haben eine lange Geschichte in der Solarenergieproduktion, da sie viele Sonnenstunden pro Jahr erhalten und somit ideal für Solarprojekte geeignet sind.
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Bildquelle: David von Diemar

Lärm durch Spedition belastet Anwohner des Schachtebeckwegs in Hannover-Vinnhorst seit über einem Jahr

Lärm durch Spedition belastet Anwohner des Schachtebeckwegs in Hannover-Vinnhorst seit über einem Jahr

„Anwohner des Schachtebeckwegs in Hannover-Vinnhorst leiden unter Lärm durch eine Spedition. Sie beschweren sich bereits seit über einem Jahr und haben bisher noch keine Besserung erfahren. Die Baugenehmigung für das Lager hätte gar nicht erteilt werden dürfen, doch der Lärm geht weiterhin durch Fenster und Mauerwerk. Ein Ende der Belastung ist vorerst nicht in Sicht.“

Hannover-Vinnhorst – Eine Stadt mit vielen Einwohnern

Hannover-Vinnhorst ist ein Stadtteil der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Mit rund 18.000 Einwohnern ist Vinnhorst die zweitgrößte Gemeinde in Hannover und liegt im Nordosten der Stadt. Die Bevölkerungsdichte beträgt 2.845 Einwohner pro Quadratkilometer, was deutlich über dem Durchschnitt von 1.941 Einwohner pro Quadratkilometer für ganz Hannover liegt. Der Schachtebeckweg ist eine belebte Straße, die durch den Stadtteil verläuft und an der sich auch die Spedition befindet, die für den Lärm verantwortlich ist.
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Bildquelle: Timon

Herausforderungen für die deutsche Bauwirtschaft: Einbrechen der Baugenehmigungen und Stornierungswelle

Herausforderungen für die deutsche Bauwirtschaft: Einbrechen der Baugenehmigungen und Stornierungswelle

Die Bauwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Hohe Finanzierungskosten, steigende Materialkosten und Lieferschwierigkeiten machen der Branche zu schaffen. Im August ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen um 9,4 Prozent eingebrochen. Insgesamt sank die Zahl der Genehmigungen von Januar bis August um 3,0 Prozent auf 244.605 Wohnungen. Besonders stark betroffen waren Einfamilienhäuser mit einem Rückgang von 15,8 Prozent. Das Ifo-Institut berichtete zudem von einer sich aufbauenden Stornierungswelle in der Branche. Die Bundesregierung will an ihrem Ziel von 400.000 neuen Wohnungen jährlich festhalten und fordert politische Unterstützung durch angemessene Investitionsanreize, um ein weiteres Absinken der Fertigstellungszahlen im Jahr 2023 zu verhindern.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen

Die deutsche Bevölkerung wächst stetig. Im Jahr 2019 betrug die Einwohnerzahl 82,8 Millionen Menschen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 230 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung beträgt etwa 75 Prozent. In den letzten Jahren ist die Zahl der Wohnungen in Deutschland um mehr als 1,5 Millionen gestiegen. Die durchschnittliche Größe einer Wohnung beträgt etwa 70 Quadratmeter. Derzeit gibt es in Deutschland rund 17 Millionen Einfamilienhäuser und knapp 8 Millionen Mehrfamilienhäuser.
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Bildquelle: Tim Hüfner

Rückgang der Baugenehmigungen für Wohngebäude in Hessen

Rückgang der Baugenehmigungen für Wohngebäude in Hessen

In Hessen gingen im November des vergangenen Jahres die Baugenehmigungen für neue Wohngebäude zurück. Insgesamt 481 Genehmigungen wurden erteilt und damit 8,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen sank um 13,4 Prozent auf 1594. Der Trend der letzten Monate setzte sich also fort.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen der Stadt Hessen

Hessen ist eine der größten Städte Deutschlands. Die Einwohnerzahl beträgt aktuell rund 6,2 Millionen Menschen. Der Anteil an Ausländern liegt bei knapp 20 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,1 Prozent und die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf beträgt 17.000 Euro. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 481 Baugenehmigungen erteilt, was einem Rückgang von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Zahl der genehmigten Wohnungen sank um 13,4 Prozent auf 1594.
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Bildquelle: Justus Menke

Rückgang der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Hessen

Rückgang der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Hessen

In Hessen gehen die Baugenehmigungen für neue Wohngebäude zurück. Im November des vergangenen Jahres gab es 8,6 Prozent weniger Genehmigungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 1594 genehmigte Wohnungen, was einem Rückgang von 13,4 Prozent entspricht. Dies bestätigt den Trend der letzten Monate.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen in Hessen

Hessen ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands. Im Jahr 2019 hatte die Region eine Bevölkerung von 6,2 Millionen Menschen. Die meisten Einwohner leben in den Großstädten Frankfurt am Main, Wiesbaden und Kassel.

Die Arbeitslosenquote in Hessen betrug im November 2019 5,4 Prozent, was unter dem Bundesdurchschnitt von 5,8 Prozent liegt. Der Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag im gleichen Zeitraum bei 37.945 Euro und damit über dem Bundesdurchschnitt von 34.717 Euro.

Der Immobilienmarkt in Hessen ist sehr aktiv und es gibt viele neue Bauprojekte. Allerdings gab es im November des vergangenen Jahres 8,6 Prozent weniger Genehmigungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 1594 genehmigte Wohnungen, was einem Rückgang von 13,4 Prozent entspricht.
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Bildquelle: op23

Rückgang der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Hessen

Rückgang der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Hessen

In Hessen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude im November 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,6 Prozent zurückgegangen. Laut Statistischem Landesamt in Wiesbaden wurden 481 Genehmigungen erteilt und 1594 Wohnungen genehmigt, ein Rückgang von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dieser Trend setzte sich fort und macht deutlich, dass die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohngebäude in Hessen abnimmt.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen in Hessen

Hessen ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen Deutschlands. Laut dem Statistischen Bundesamt lebten im Jahr 2019 rund 6,2 Millionen Menschen in Hessen. Die Bevölkerungsdichte betrug 517 Einwohner pro Quadratkilometer. Im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt Hessen damit im oberen Mittelfeld.

Die Arbeitslosenquote in Hessen lag im November 2019 bei 4,7 Prozent und war damit etwas höher als der bundesweite Durchschnitt von 4,5 Prozent. Der Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf betrug im selben Monat 33.945 Euro und lag damit über dem deutschen Durchschnitt von 32.890 Euro.
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Bildquelle: op23

Bundesregierungsziele: Wohnungsbau-Genehmigungen gehen zurück

Bundesregierungsziele: Wohnungsbau-Genehmigungen gehen zurück

Trotz der ambitionierten Ziele der Bundesregierung, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu errichten, geht die Zahl der Baugenehmigungen zurück. Im August bewilligten die Behörden den Bau oder Umbau von 28.180 Wohnungen, 9,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von Januar bis August summierte sich die Zahl auf 244.605 – ein Minus von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewilligungen für Einfamilienhäuser sank deutlich um 15,8 Prozent und auch bei Zweifamilienhäusern ging die Zahl um 2,8 Prozent zurück. Allerdings stieg die Anzahl an Mehrfamilienhäusern um 5,2 Prozent auf 130.746 Wohnungen an. Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes fordert angemessene Investitionsanreize, um den hohen Wohnungsbauziele gerecht zu werden. Hohe Kosten und Unsicherheit bremsen nach Einschätzung des Verbandes den Wohnungsneubau aus.

Einwohnerzahlen und Kennzahlen der Stadt

Die Einwohnerzahl der Stadt beträgt aktuell etwa 3,5 Millionen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 4.000 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Anteil an Wohnungen in Mehrfamilienhäusern beträgt rund 60 Prozent, wobei die meisten davon im Zentrum der Stadt zu finden sind. Der Anteil an Einfamilienhäusern liegt bei etwa 30 Prozent und der Rest verteilt sich auf Zweifamilienhäuser und andere Gebäude.
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Bildquelle: Luca J